Bei einem Wirte wundermild

Bei einem Wirte wundermild, da war ich jüngst zu Gaste.
Ein goldner Apfel war sein Schild, an einem langen Aste.

Es kamen in sein grünes Haus, viel leichtbeschwingte Gäste,
sie sprangen frei und hielten Schmaus und sangen auf das Beste.

Es war der gute Apfelbaum, bei dem ich eingekehret,
mit süßer Kost und frischem Schaum, hat er mich wohl genähret.

Ich fand ein Bett zu süßer Ruh‘, auf weichen grünen Matten.
Der Wirt, der deckte selbst mich zu, mit seinem kühlen Schatten.

Nun frag‘ ich nach der Schuldigkeit, da schüttelt er den Wipfel.
Gesegnet sei er allezeit, von der Wurzel bis zum Gipfel.

(Ludwig Uhland)

Advertisements

Über Pauline

♥ Ich war, bin und bleibe immer ich selbst und je älter ich werde, desto lieber hab' ich mich ♥
Dieser Beitrag wurde unter Gedichte abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

18 Antworten zu Bei einem Wirte wundermild

  1. nixe schreibt:

    Ein schönes Gedicht, das gefällt mir auch…. ❤
    liebe Grüße
    von der Nixe

    Gefällt mir

  2. einfachtilda schreibt:

    Einfach einen Schirm aufspannen 😀 *razz*

    Gefällt mir

  3. einfachtilda schreibt:

    Kannte ich noch gar nicht. Also leg dich unter den Appelbaum, vielleicht kommt dann der süße Schlaf 🙂

    Alles Liebe ❤ Mathilda

    Gefällt mir

  4. regenbogenlichter schreibt:

    Dieses Gedicht liebe ich und es fällt mir immer ein, wenn die Apfelbäume ihre Früchtchen verschenken. 😉
    Liebe Grüße
    Ute ❤

    Gefällt mir

♥ Pauline und ihr Hundchen genießen das Leben, was Ihr auch tun solltet, und zwar jede Sekunde ♥

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s