Der Kobold

In einem Häuschen, sozusagen – (den ersten Stock bewohnt der Magen)
in einem Häuschen war’s nicht richtig. Darinnen spukt und tobte tüchtig
ein Kobold, wie ein wildes Bübchen, vom Keller bis zum Oberstübchen.
Fürwahr, es war ein bös Getös, der Hausherr wird zuletzt nervös,
und als ein desperater Mann, steckt er kurzweg sein Häuschen an.
Und baut ein Haus sich anderswo, und meint, da ging es ihm nicht so.
Allein, da sieht er sich betrogen, der Kobold ist mit umgezogen.
Und macht Spektakel und Rumor, viel ärger noch als wie zuvor.
Ha, rief der Mann, wer bist Du, sprich.

Der Kobold lacht: Ich bin Dein Ich.

* * *

(Wilhelm Busch)

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Über Pauline

♥ Ich war, bin und bleibe immer ich selbst und je älter ich werde, desto lieber hab' ich mich ♥
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