Meine liebsten Zitate (166)

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“Merkwürdig, wie die Leute gern Sachen,
die ihnen unbequem sind,
in die Kinderstube abschieben.”

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 (Tucholsky)

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Missglücktes Liebesabenteuer

Das Herz sitzt über dem Popo,
das Hirn überragt beides.
Leider! Denn daraus entspringen so
viele Quellen des Leidens.

Doch ginge uns plötzlich das Hirn ins Gesäß
und die Afterpracht in die Köpfe,
wir wären noch minder als hohles Gefäß,
nur gestürzte, unfertige Töpfe.

Herz, Arsch und Hirn – ich ziehe retur
meine kleinliche Überlegung.
Denn dieses Gedicht kommt nur
aus einer enttäuschten Erregung.
(Joachim Ringelnatz)

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Meine liebsten Zitate (165)

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“So wie es selten Komplimente gibt, ohne alle Lügen,
so finden sich auch selten Grobheiten ohne alle Wahrheit.”

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 (Gotthold E. Lessing)

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Meine liebsten Zitate (164)

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“Wonach du sehnlich ausgeschaut, es wurde dir beschieden.
Du triumphierst und jubelst laut: jetzt hab’ ich endlich Frieden.
Ach Freundchen, rede nicht so wild, bezähme deine Zunge.
Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge!”

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 (Wilhelm Busch)

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Die Ameisen

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
die wollten nach Australien reisen.

Bei Altona auf der Chaussee,
da taten ihnen die Beine weh
und da verzichteten sie weise
dann auf den letzten Rest der Reise.

So will man oft und kann doch nicht
und leistet dann recht gern Verzicht.

(Joachim Ringelnatz)

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Zur Physiognomik

Der weise Schopenhauer spricht – und gern betret’ ich seine Spur:
“Ein jedes Menschen Angesicht ist ein Gedanke der Natur.”

Es folgt daraus das Eine nur, wenn man dem Worte Glauben schenkt:
dass auch die ewige Natur mehr Dummes als Gescheites denkt.

(Oskar Blumenthal)

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Gefundene Sprüche (126)

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“Der Einzelfall – das ist erschreckend -
erweist sich oft als flächendeckend.

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(Wolfgang Lörzer)

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Paulines Tagebuch-Sprüche (96)

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“Die Liebe ist ein Zeitvertreib, man nimmt dazu den Unterleib.

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(Erich Kästner
)

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Meine liebsten Zitate (163)

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“Irren mag menschlich sein,
aber zweifeln ist menschlicher.

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(Ernst Bloch)

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Herbst (Astern)

Astern blühen schon im Garten, schwächer trifft der Sonnenpfeil.
Blumen, die den Tod erwarten, durch des Frostes Henkerbeil.

Brauner dunkelt längst die Heide, Blätter zittern durch die Luft.
Und es liegen Wald und Weide, unbewegt in blauem Duft.

Pfirsich an der Gartenmauer, Kranich auf der Winterflucht.
Herbstes Freuden, Herbstes Trauer, welke Rosen, reife Frucht.

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(Detlev von Liliencron)

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Aster

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