GLÜCK

Glück ist gar nicht mal so selten,
Glück wird überall beschert,
vieles kann als Glück uns gelten,
was das Leben uns so lehrt.

Glück ist jeder neue Morgen,
Glück ist bunte Blumenpracht,
Glück sind Tage ohne Sorgen,
Glück ist, wenn man fröhlich lacht.

Glück ist Regen, wenn es heiß ist,
Glück ist Sonne nach dem Guss,
Glück ist, wenn ein Kind ein Eis isst,
Glück ist auch ein lieber Gruß.

Glück ist Wärme, wenn es kalt ist,
Glück ist weißer Meeresstrand,
Glück ist Ruhe, die im Wald ist,
Glück ist eines Freundes Hand.

Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.

Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.

(Clemens Brentano)

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Meine liebsten Zitate (131)

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Die höchste Form des Glücks ist ein Leben

mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.

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(Erasmus von Rotterdam)

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Gefundene Sprüche (96)

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“Der große Platz war fast schwarz von buntgekleideten Menschen.

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” Die Aale und viele andere Fische legen Leichen ab.”

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“Leider bekomme ich keine Katze, weil meine Mutter einen Vogel hat.”

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(gesammelt von Michael Hallstatt)

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Denke an sie

Unser Zusammenleben ist kalt, hart. Unsere Sprache ist voll Drohung und Gewalt. Protestieren. Kommandieren. Tyrannisieren. Terrorisieren. Gewalt – wozu? Für ein menschliches Zusammenleben?
Wir machen es unmenschlich, wenn wir alle Achtung verlieren und alles Feingefühl in unserem Verhalten. Wir glauben noch immer an Macht. Wir wollen Recht behalten und versuchen auf alle mögliche Weise, der Stärkste zu sein. Unsere Gefühlsorgane sind verdorrt, verhärtet, verkrüppelt.
Die Welt braucht Wärme. Sanftmut, zarte Güte tut not. Zartfühlend wirst du, wenn du weißt, wie zerbrechlich alle Dinge sind und wie einsam die Menschen.
Denke an die vielen Menschen, die durch Krankheit und Gebrechen, durch Unglück und Armut langsam aus dem Leben ausquartiert werden. Sie hungern nach einem fröhlichen Gesicht, sie warten auf ein mitfühlendes Wort, sie sehnen sich nach Gesellschaft und Freundschaft.
Denke an die Kranken, an die Alten, an die Behinderten, die so selten eine warme Hand spüren, die in ihrer Einsamkeit begraben sind.
Ziehe sanfte, zarte Güte an für alle Menschen und lass keinen stehen in der Kälte.

(Phil Bosmans)

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Paulines Tagebuch-Sprüche (69)

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Fernsehen ist das einzige Schlafmittel,

das mit den Augen eingenommen wird.

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(Vittorio de Sica)

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Meine liebsten Zitate (130)

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Nichts vergoldet die Vergangenheit so sehr,

wie ein schlechtes Gedächtnis.

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(John Steinbeck)

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Gefundene Sprüche (95)

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So recht von Herzen hundsgemein,

können nur Verwandte sein.”

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(Volksmund)

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Zahnschmerz

Das Zahnweh, subjektiv genommen, ist ohne Zweifel unwillkommen;
doch hat’s die gute Eigenschaft, dass sich dabei die Lebenskraft,
die man nach außen oft verschwendet, auf einen Punkt nach innen wendet
und hier energisch konzentriert.
Kaum wird der erste Stich verspürt, kaum fühlt man das bekannte Bohren,
das Zucken, Rucken und Rumoren und aus ist’s mit der Weltgeschichte,
vergessen sind die Kursberichte, die Steuern und das Einmaleins,
kurz, jede Form gewohnten Seins, die sonst real erscheint und wichtig,
wird plötzlich wesenlos und nichtig.
Ja, selbst die alte Liebe rostet, man weiß nicht, was die Butter kostet,
denn einzig in der engen Höhle des Backenzahnes weilt die Seele,
und unter Toben und Gesaus reift der Entschluss: er muss heraus!

(Wilhelm Busch)

 

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Paulines Tagebuch-Sprüche (68)

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“Alltag – ist nur durch Wunder erträglich.

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(Max Frisch)

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Gefundene Sprüche (94)

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“Ich hab ein Auge, das ist blau,
mir gestern Abend geschlagen.
Ich schrie fünfhundertmal “Au! Au”!
Was wollt ich damit sagen?
Ich weiß es heute selber nicht,
ich hab ein Heldenangesicht.

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(Paul Scheerbart)

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Meine liebsten Zitate (129)

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“Die Liebe allein versteht das Geheimnis,
andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.

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(Clemens Brentano)

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